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Eingeladen hatte die Familie Pfeifer aus Ettlingen in der Nähe von Karlsruhe. Am Freitag den 20.05.2016 war Anreisetag.

Nach dem Einchecken im Hotel erwartete uns ab 15 Uhr bei Familie Pfeifer zu Hause Kaffee und Kuchen. Gemeinsam fuhren wir dann zum Abendessen (18 Uhr) nach Wolfartsweier zum Restaurant „Zum Schwanen“.

21.05.2016
Unter dem Thema „Technik“ begann die erste Tour, Strecke ca. 140 km. Von Ettlingen aus fuhren wir auf den Hausberg von Karlsruhe und oben angekommen hatten wir einen herrlichen Blick über Karlsruhe. Dann ging es weiter durch Karlsruhe zur Produktionsstätte der ehemaligen Heinkel-Roller, wir machten eine kurze Pause und schauten uns das Gebäude an, Karl machte einige Erklärungen dazu und weiter ging die Tour.
Es ging dann weiter zur Rheinbrücke. Wir machten einen kleinen Fotoaufenthalt. Dann überquerten wir die Rheinbrücke und fuhren auf französischer Seite weiter nach Seltz und setzten mit der Fähre wieder auf die badische Seite über und gelangen über Rastatt nach Gaggenau, wo wir die Gelegenheit hatten nach einer Kaffeepause das Unimog Museum zu besichtigen.

Auf der Rückfahrt kamen wir noch an ein Privatmuseum der Superlative vorbei. Ursprünglich war der Besuch nicht vorgesehen, aber Karl wollte uns zeigen, wo sein altes Goggo gelandet ist. Wir haben dann das Museum angeschaut und kamen aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich habe noch nie ein Museum gesehen, das Museum und Trödelladen zu gleich war, es war der nackte Wahnsinn. Im Anschluss daran nahmen wir dann auf der Rückfahrt in Völkersbach das Abendessen im Restaurant „Hellas Salute“ ein. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir dann wieder Ettlingen.

22.05.2016
Am nächsten Tag, es war Sonntag, wieder hatten wir sommerliche Temperaturen von ca. 25°. An diesem Tag hieß die Tour „Lesen und Schreiben“ und belief sich auf ca.210 km.

Direkt auf deutscher Seite am Rhein entlang, fuhren wir Richtung Süden. In der Nähe von Offenburg wurden wir dann an unsere Schulzeit erinnert, denn um 12:30 Uhr begann unser Unterricht im badischen Schulmuseum. Der Museumsleiter führte uns 100 Jahre zurück und wir erfuhren was damals Zucht und Ordnung hieß, es war eine sehr amüsante Unterrichtsstunde. Im Anschluss daran erklommen wir den Schwarzwald. Über eine Strecke von 8 Kilometern ging es stetig bergauf mit vielen Kurven, es war eine wunderschöne Tour bei herrlichen Wetter und trockener Straße, danach erreichten wir die Schwarzwaldhochstraße, die wir dann unterbrochen von einer Kaffeepause in der „Ruhesteinschänke“ bis Baden-Baden befuhren.  Auf Nebenstrecken traten wir dann unsere Rückfahrt nach Ettlingen an um zum Abendessen im Restaurant „Porto Bello“ einzutreffen.

23.05.2016 „Jäger und Sammler“, Fahrstrecke 150 km

Diese Tour führte uns Richtung Heidelberg. Dort hatten wir Gelegenheit, eine private Sammlung von Kleinwagen und anderen skurrilen Fahrzeugen anzuschauen. Eine Kaffeepause verbrachten wir in Speyer. Wer wollte, konnte dort den Dom besichtigen. In Speyer befindet sich auch ein großes Technikmuseum, in dem der einzige Jumbo-Jet außerhalb eines Flugplatzes ausgestellt ist. Ein Museumsbesuch war aber aus Zeitgründen nicht eingeplant. Gemütlich tuckerten wir dann zum Abendessen nach Ettlingen in die Hausbrauerei „Vogel“.

 24.05.2016 Fahrstrecke 190 km

Unter dem Tagesmotto „Natur“ fuhren wir über das Murgtal und erreichten Freudenstadt. Wenige Kilometer weiter befand sich der Stausee „Kleine-Kinzig“. Dort schauten wir uns einen Film über die Trinkwasserversorgung an und sind anschließen durch einen Tunnel unter der Staumauer bzw. dem gestauten Wasser zu einem Turm mitten im See gelangt. Per Aufzug ging es dann nach oben.  Nach einer kleinen Pause rauschten wir über die „Schwarzwaldbäderstrasse“ Richtung Ettlingen, zum Kaffeetrinken machten wir im Cafe „Altes Rathaus“ in Neubulach Rast. Über das „Albtal“ gelangten wir dann nach Ettlingen, wo für uns im „Lauerturm“ ein Tisch reserviert war.

 

25.05.2016 „Kultur“, Fahrstrecke 110 km

Diese Tagesetappe führte uns in den Kraichgau. Das Weltkulturerbe „Kloster Maulbronn“ stand auf dem Plan. Nach einer sehr interessanten Führung im Kloster, ging es dann weiter in ein neu eröffnetes Privatmuseum von Herrn Pfitzenmeier in Knittlingen. Auch wenn das Museum zum Zeitpunkt nicht offiziell geöffnet hatte, kamen wir Dank der Beziehungen von Karl hinein, auch dieses Privatmuseum war unbedingt Sehenswert. Zum Kaffee erwartete man uns im Restaurant in der Ruine Ravensburg bei Sulzfeld. Den letzten Abend haben wir dann wieder in Wolfartsweier in gemütlicher Runde verbracht.  Am nächsten Morgen dann der große Abschied, es waren schöne Tage im Badener Land, auch wenn das Wetter Kapriolen schlug, nochmal ein Dankeschön an Angelika und Karl für die Arbeit, die diese Tage mit sich brachten.

Die Teilnehmer waren:

Hans-Martin Becking, Horst und Elisabeth Binnig, Max Hayart, Werner Kolb, Helga und Fred Meier, Egon Petersen, Peter Kaben, Günter Rietz, Gertrud und Peter Schöneberg, Gerriet und Dieter Schulz.

Text: Dieter Schulz

Fotos: Michaela Pfeifer, Angelika Pfeifer, Dieter Schulz

Kommentare

Es sind 2 Kommentare für diesen Artikel vorhanden.

  1. Rahmer Jürgen am 15. August 2016, 20:00

    Hallo Dieter, danke für die Information Euerer Aktivitäten. Die wunderschönen Bilder lassen ein neidisch werden. Aber man kann ja nicht überall dabei sein. Die überraschend vielen Oldtimer-Museen haben mich erstaunt, eines schöner und interessanter als das andere.
    Da hat der Karl gründlich recherchiert und organisiert. Prima Tour, prima Wetter, prima Teilnehmer!
    Schade das die Pfeiffers bei den Veteranen ausgestiegen sind. Ein schöne Zeit wünscht Jürgen

  2. sloppyseconds.co.za am 9. Mai 2017, 09:26

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